Wenn deine Frage hier nicht beantwortet wird, schreib uns an brace-dsbg@clutterunibas.ch.
Ja. Eine eigene Sportuhr, die Herzfrequenz und GPS aufzeichnet, ist Voraussetzung für die Teilnahme, weil diese Daten in das Vorhersagemodell eingehen. Marke und Modell spielen keine Rolle, solange sich die Aktivitäten exportieren lassen.
Nein. Du erhältst für die Studiendauer Shokz-Open-Ear-Kopfhörer von uns und gibst sie am Ende zurück. Wenn du bereits passende Kopfhörer besitzt, kannst du auch deine eigenen verwenden; möglich sind Shokz-Kopfhörer und Apple AirPods.
Zur Berechnung der Atemfrequenz wird das Mikrofonsignal der Kopfhörer während der Aufnahmen vorübergehend verarbeitet. In Ausnahmefällen können dabei auch Gesprächsinhalte erfasst werden. Die Aufnahmen dienen ausschliesslich der Berechnung der Atemfrequenz, werden nicht auf Sprachinhalte ausgewertet und nach der Verarbeitung nicht gespeichert. Wir bitten dich, während der Aufnahmen möglichst wenig zu sprechen, weil Sprechen die Messqualität beeinträchtigt.
Alle Daten werden codiert verarbeitet. Identifizierende Angaben wie Name und Geburtsdatum werden durch einen Code ersetzt; die Zuordnungsliste bleibt am DSBG der Universität Basel. Die über die Kopfhörer und den BreezeBelt erhobenen Daten werden pseudonymisiert beim Projektpartner BreezeLabs AG auf einem Server in Frankfurt am Main gespeichert. Alle Einzelheiten stehen in der Studieninformation, die du vor der Einwilligung erhältst und in Ruhe lesen kannst.
Nein. Du kannst nach deinem eigenen Trainingsplan laufen. Wenn du möchtest, steht dir stattdessen der strukturierte Plan der running.COACH-App zur Verfügung, der sich nach deinem Zielwettkampf und deinem aktuellen Leistungsstand richtet. In beiden Fällen müssen die Trainings über die running.COACH-App hochgeladen werden, damit wir sie den Messungen zuordnen können. Du lädst die App dafür herunter und erhältst drei Monate kostenlosen Zugang.
Wir suchen Läuferinnen und Läufer, die einen Halbmarathon planen. Welcher Lauf das ist, bleibt dir überlassen, zum Beispiel der Halbmarathon am Zürich Marathon oder ein anderer Halbmarathon. Für die Anmeldung und den Startplatz bist du selbst verantwortlich.
Die Risiken sind gering. Beim Labortermin kann es während oder nach dem Laufbandtest zu kurzzeitigem Schwindel oder Müdigkeit kommen, in den Tagen danach zu Muskelkater. Die forcierte Atmung bei der Spirometrie kann unangenehm sein. Die DXA-Messung ist mit einer geringen Strahlenexposition verbunden: die effektive Dosis einer Ganzkörpermessung liegt bei rund 10 μSv, also etwa einem Zehntel einer normalen Röntgenaufnahme oder der natürlichen Strahlenexposition eines Tages in den Bergen. Beim Tragen der Kopfhörer oder des BreezeBelts kann es bei empfindlicher Haut zu leichten Reizungen kommen. Training und Wettkampf finden in deiner gewohnten Umgebung statt, die üblichen Risiken des Laufsports bestehen dort unabhängig von der Studie.
Ja, jederzeit und ohne Angabe von Gründen. Die bis dahin erhobenen Daten werden in codierter Form weiter ausgewertet. Bitte überlege dir das vor der Einwilligung.
Nach dem Labortermin erhältst du eine Rückmeldung zu deiner Leistungsdiagnostik mit maximaler Sauerstoffaufnahme und ventilatorischen Schwellen, aus denen sich individuelle Trainingszonen ableiten lassen, zu deiner Körperzusammensetzung aus der DXA-Messung und zu deiner Lungenfunktion. Einen direkten medizinischen Nutzen hat die Teilnahme nicht, weil wir gesunde Personen untersuchen.
Ja. Die Ethikkommission Nordwest- und Zentralschweiz (EKNZ) hat das Projekt bewilligt, BASEC-Nr. 2026-01237. Die Studie wird nach den in der Schweiz geltenden rechtlichen Vorgaben und den international anerkannten Richtlinien zur Forschung am Menschen durchgeführt.
Alle Teilnehmerdokumente gibt es auf Deutsch und Englisch, und die Gespräche können auf Englisch geführt werden. Voraussetzung ist, dass du dem Studienablauf sprachlich folgen kannst.